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Der Entlebucher Sennenhund

Der Entlebucher Sennenhund – welcher Rasse gehört er an und was ist das Besondere an ihm?

Der Entlebucher Sennenhund ist eine anerkannte Hunderasse mit der Bezeichnung “FCI-Gruppe 2-Standard-Nr.47-Sektion-3”. Unter den sogenannten Sennenhunden ist er zwar der Kleinste, doch von nicht geringer Bedeutung. Der Entlebucher Sennenhund ist ein eher robuster Hund mit einem klugen Gesichtsausdruck und in seinem Wesen wird er als angenehm beschrieben. Der Rüde der Entlebucher Sennenhunde erreicht eine Schulterhöhe von bis zu 50 cm und die Hündin schafft es auf bis zu 48 cm.

Die äußeren Merkmale sind von kompakter Gestalt – die Körper der Entlebucher Sennenhunde wirken muskulös und sind mit kurzem Stockhaar versehen. Er wirkt etwas gedrungen und stämmig, sollte hier aber nicht unterschätzt werden, da er sehr beweglich ist und blitzschnell reagieren kann. Er hat ein dreifarbiges, glänzendes Fell, das einen goldbraunen Brand mit einer weißen Zeichnung auf einem dunklen, meist schwarzen Untergrund aufweist. Eine einfache Erziehung erwartet seinen Besitzer, da er schnell lernt und gut gehorcht. Bestens als Familienhund geeignet liebt der Entlebucher Sennenhund Kinder. Im Vergleich zum Appenzeller Sennenhund, der sich auch gut zum Familienhund eignet, aber Fremden gegenüber sehr misstrauisch ist – Familie und Freunde beschützt er und hat hier eine sehr wachsame Natur. Beide Rassen dienten früher als Zughund und wurden gerne für die Treibjagd und als Wachhunde eingesetzt.

Anders als bei dem Entlebucher Sennenhund ist es da beim Artverwandten, den “Berner Sennenhund”. Mit einer Schulterhöhe von bis zu 70 cm als Rüde und die Hündinnen bis zu 66 cm er ist der größte der Sennenhunde. Bei ihm sind die Triebe des Jagdhundes weniger ausgeprägt, jedoch beschützt auch er “sein Rudel” gerne und gibt acht, dass alle zusammenbleiben – niemand verloren geht. Sein Herkunftsland ist das Berner Oberland, nachdem er seinen Namen erhalten hat. Er gehört zu den langhaarigen Hunden, wo die Zeichnung auch dreifarbig ist.

Nicht zu vergessen die Schweizer Sennenhunde – die “Pinscher und Molosser”. Zu diesen, auch anerkannten Hunderassen zählen insgesamt 52 Rassen, die in weiteren drei Unterkategorien ihre Aufteilung finden. Der Pinscher besitzt eine wache, selbstbewusste und willensstarke Persönlichkeit und erweist sich als Hundefreund und guter Kamerad. Den “Molosser” gab es schon im Altertum – es handelt sich um massige, große Hunde, die damals ihren Einsatz als Hirtenhunde hatten. Es ist ein sehr mutiger und ausgezeichneter Wachhund.